44 MigrantInnen, aus Libyen stammend. An Board auch eine Frau, die ein Kind zur Welt brachte. Es sollte die erste Landung nach dem Fall von Gheddafis Regime sein. Ein weiteres Boot im Schlepptau vor Lampedusa.
PALERMO – Ein Gummiboot mit 44 MigrantInnen wurde im Sizilianischen Kanal vom militärischen Küstenschiff “Foscari”, nach dem Erhalt eines Notsignals eines Fischerkutters, abgeschleppt. An Board auch eine Frau, die ein Kind zu Welt brachte und mit einem Hubschrauber ins Spital von Agrigento versetzt wurde. Das in einem ganz schlechten Zustand befindete Boot, wurde 55 Seemeilen südlich von Lampedusa in den maltesischen Hoheitsgewässern geortet, ergaben die Nachforschungen über den Assistenzhergang.
Tage im Kanal. Laut Küstenwache waren es diesselben MigrantInnen, die, total erschöpft vom Daueraufenthalt am Meer, vor drei Tagen ein SOS Signal per Satellitentelefon über Probleme mit dem Motor und hohen Wellen ausgesendet haben. Auf diesen, von somalischen Familienangehörigen aufgenommenen Hinweisen basierend, brach das Boot vor 4 Tagen von Libyen aus auf. Das letzte Boot mit libyschischen Flüchtlingen landete am 16.August auf Lampedusa. Somit ist diese Landung die erste nach dem Fall von Gheddafis Regime.